Werkwoche 2018

 

Der VEKÖ und das Amt für Kirchenmusik laden ein zur

 

31. Werkwoche für Evangelische Kirchenmusik

Oberschützen/Bgld

8 - 15. Juli 2018

 

Es gibt die Möglichkeit, Teilprüfungen zur kirchenmusikalischen C-Prüfung oder D-Prüfung abzulegen.

 

Mehr Informationen sowie Bestellmöglichkeit von Anmeldefoldern bei:

Landeskantor Mag. Matthias Krampe: 0699/18877090, m.krampe@evang.at.

Anmeldung und organisatorische Informationen:

Elisabeth Bundschuh: 0699/11767180, elisabethbundschuh@aon.at

 

Über die Werkwochen

TeilnehmerInnen der 30. Werkwoche - zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild
TeilnehmerInnen der 30. Werkwoche - zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild
Die "Werkwochen für Evangelische Kirchenmusik" wurden 1988 von dem damaligen Referenten für Kirchenmusik (und heutigen VEKÖ-Obmann) Werner Horn und dem damaligen stellvertretenden Obmann des VEKÖ, Erik Barnstedt, mit einem Team aus haupt-, neben- und ehrenamtlichen KirchenmusikerInnen als Fortbildungsveranstaltung ins Leben gerufen. 2017 fand bereits die 30. Werkwoche unter der Leitung von Landeskantor Matthias Krampe statt.
 
Da es keine gemeinsame Ausbildungsstätte für nebenamtliche KirchenmusikerInnen in Österreich gab (und leider bis heute nicht gibt), wurde ein Projekt des Amtes für Kirchenmusik mit Unterstützung des Verbandes (was auch durch vielfache personelle Verflechtungen zustande kam) initiiert, bei dem in der ersten westösterreichischen Ferienwoche (also i.d.R in der zweiten vollen Juli-Woche) alle Fächer, die für die Ablegung der kirchenmusikalischen D- und C-Prüfung notwendig sind, unterrichtet werden. Die theoretischen Kurse werden durch praktischen Unterricht im Orgelspiel, Chorleitung und Stimmbildung ergänzt. Der Besuch von drei derartigen Wochen soll zur Ablegung der C-Prüfung befähigen.
Eine derartige Woche stellt hohe logistische Anforderungen an den Veranstaltungsort: nicht nur ausreichend Vortragsräume (möglichst auch mit Klavier, Tafel - wenn geht, bitte mit Notenlinien - und eventuell Projektoren und Abspielgeräten) sollten vorhanden sein, es mussten auch ausreichend viele Orgeln in erreichbarem Umkreis da und bespielbar sein, damit Unterricht und Übzeiten für alle in ausreichendem Maß gegeben sind. Ach ja, Quartier sollte auch leicht erreichbar und nicht allzu teuer sein...
 
Bereits zu Beginn fiel die Wahl auf Oberschützen im Burgenland, das alle Anforderungen damals und bis heute hervorragend erfüllen kann, beheimatet es doch neben einem Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz auch das Evangelische Musikgymnasium sowie Kirche und (katholische) Predigtstelle. Ganz in der Nähe sind uns außerdem in den Kirchen der Gemeinden in Bad Tatzmannsdorf, Pinkafeld, Unterschützen und Oberwart weitere Orgeln zugänglich.
Mittlerweile nützen nicht nur bereits ehrenamtlich Tätige das Angebot - auch PfarrerInnen und interessierte LaiInnen können die Woche besuchen und sich weiterbilden. Etliche, die zunächst nur schnuppern wollten, haben sich dann weiter für die Kirchenmusik engagiert, viele kommen, obwohl sie längst die Prüfung abgelegt haben, und andere wollen diese gar nicht machen, kommen aber trotzdem mit viel Freude Jahr für Jahr.