Es gab die Möglichkeit, Teilprüfungen zur kirchenmusikalischen C-Prüfung oder D-Prüfung abzulegen.
Inzwischen gab es neben dem klassischen Angebot an Chorleitungs- und Orgelunterricht immer auch Unterricht für populäre Musikstile, z.B. mit Gitarre und Pop-Piano. Dazu konnten Sie Einzelstimmbildung sowie die theoretischen Fächer in ganzer Breite belegen, gerne betreuten die ReferentInnen auch Ensembles.
Wie immer wurde auf den jeweiligen Kenntnisstand ganz individuell eingegangen; Anfänger und Fortgeschrittene waren gleichermaßen willkommen. Am Ende der Woche boten
wir die Gelegenheit zur D-Prüfung oder zu C-Teilprüfungen an.
Die Werkwoche fand in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz / Institut Oberschützen statt.
Mehr Informationen bei:
Landeskantor Mag. Matthias Krampe: 0699/18877090, m.krampe@evang.at
Organisatorische Informationen:
Elisabeth Bundschuh: 0699/11767180, elisabethbundschuh@aon.at
Die Werkwoche für Evangelische Kirchenmusik wurde 1988 ins Leben gerufen. Werner Horn (als damaliger Referent für Kirchenmusik) und Erik Barnstedt (für den VEKÖ) legten mit einem Team aus haupt- neben- und ehrenamtlichen Kirchenmusikerinnen den Grundstein für diese Fortbildungswoche, die 2019 unter der Leitung von Landeskantor Matthias Krampe bereits zum 32. Mal stattfinden wird.
Diese Initiative schuf erstmals die Möglichkeit, kompakt alle Fächer, die für die Ablegung der
kirchenmusikalischen D- und C-Prüfung notwendig sind, zu unterrichten, daher auch der Termin in der zweiten Juliwoche, der in ganz Österreich in die Ferien fällt. Die theoretischen Kurse werden durch praktischen Unterricht in Orgelspiel, Chorleitung, Stimmbildung und inzwischen auch einem breiten popularmusikalischen Angebot ergänzt.
Eine derartige Woche stellt hohe logistische Anforderungen an den Veranstaltungsort: nicht nur etliche Vortragsräume sollten vorhanden sein, es müssen auch ausreichend viele Orgeln erreichbar und bespielbar sein, damit Unterricht und Übzeiten für alle zu ermöglichen sind. Zusätzlich braucht es ein günstiges und gut erreichbares Quartier.
Bereits zu Beginn fiel die Wahl auf Oberschützen im Burgenland, das alle Anforderungen damals und bis heute hervorragend erfüllen kann, beheimatet es doch neben einem Institut der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz auch das Evangelische Musikgymnasium samt Internat sowie die Evangelische Kirche mit Gemeindesaal. In der Nähe stehen u.a. die Kirchen und Orgeln der evangelischen und teilweise katholischen Gemeinden in Pinkafeld, Oberwart, Bad Tatzmannsdorf, Markt Allhau, Unterschützen zu Verfügung.
Das Angebot wird breit genutzt: manche bereiten sich umfassend auf die Prüfungen vor, andere suchen gezielte Weiterbildung für ihre persönlichen Interessen, Fortgeschrittene sind gleichermaßen dabei wie Anfänger, einige erweitern ihre bisherigen musikalischen Aktivitäten. Etliche, die zunächst nur schnuppern wollten, haben sich dann kontinuierlich weiter für die Kirchenmusik engagiert; viele kommen als “Stammgäste” mit viel Freude Jahr für Jahr.